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FREIE RADIKALE und OXIDATIVER STRESS sind keine leeren Modeworte. Wissenschaftler sind sich heute einig, dass die Freien Radikale ernstzunehmende Verursacher vieler Krankheiten sind. Oxidativer Stress bedeutet eine gesundheitliche Bedrohung für den Körpers.
Freie Radikale sind Sauerstoffmoleküle, die in unserem Stoffwechselprozess permanent entstehen. Diese Moleküle sind extrem reaktionsfreudig und aggressiv. Sie spielen im Normalfall eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Frerndorganismen, z. B. Bakterien.
Übermässige Freie Radikale schädigen dagegen vor allem auch gesunde, körpereigene Zellen. Betroffen sind die Erbsubstanz der Zelle, die DNS, die ungesättigten Fettsäuren in der schützenden Zellmembran sowie die Eiweißbausteine der Zelle. Diese geschädigten Zellen sterben entweder ab (vorzeitige Alterung) oder sie verändern sich auf gefährliche Weise. So können schwere Krankheiten und sogar Krebs entstehen.
Um diese Schäden zu vermeiden, hat die Natur einen Schutz gegen Freie Radikale entwickelt: die ANTIOXIDANTIEN. Dazu gehören Vitamine, Mineralien, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Antioxidantien, auch "Radikalfänger" genannt, haben die Aufgabe, die Sauerstoffradikale zu neutralisieren und unschädlich zu machen.
Ist das Gleichgewicht zwischen Freien Radikalen und Antioxidantien gestört und sind die Freien Radikale gegenüber den Antioxidantien in der Überzahl, steht unser Organismus unter OXIDATIVEM STRESS. Anders ausgedrückt: Es stehen nicht ausreichend Antioxidantien zur Verfügung, um die Freien Radikalen zu eliminieren. Dieser Zustand stellt einen ernstzunehmenden Risikofaktor für unsere Gesundheit dar.
Die Bestimmung des Wertes der Freien Radikale (genannt "d‑ROM‑Test") ist Ausgangspunkt bei jeglichem Verdacht auf oxidativen Stress. Ergibt der d‑ROM‑Test den Hinweis auf eine zu hohe Belastung mit Freien Radikalen, so ist in der Regel zu erwarten, dass ein zu niedriges Potential an Antioxidantien im Blut vorliegt. Sicherheit darüber bringt die Bestimmung der Effektivität des Immunschutzes, d. h. der Antioxidantien (genannt BAP‑Test) Dieser Test beantwortet folgende Fragen:
Funktioniert das antioxidative Abwehrsystem? Ist eine antioxidative Therapie eigentlich notwendig?
Wenn ja, welche Behandlung ist wirksam?
Außerdem kann dadurch eine Überdosierung von Antioxidantien vermieden werden, da zu hohe Dosen eine schädigende Wirkung haben können.
Für die Messung genügt bereits ein Tropfen Blut, aus Ihrer Fingerkuppe entnommen. Das Blut wird in der Arztpraxis analysiert und Sie erhalten bereits nach kurzer Zeit das Ergebnis.
Auch gesunde Menschen sollten ihren spezifischen Testwert kennen, wenn Ihnen die Vorbeugung von Krankheiten wichtig ist, um Ihre Vitalität möglichst lange erhalten zu können. Sollte durch die Tests ein Oxidativer Stress diagnostiziert werden, so kann dies helfen, Krankheiten oder Schädigungen des Immunsystems frühzeitig zu erkennen.
Für Menschen mit chronischen Beschwerden und Krankheiten ist der Test wichtig für die Therapiekontrolle.
Es ist sehr motivierend, schwarz auf weiß zu sehen, wie sich bewußteres Leben und, falls notwendig, eine auf Sie abgestimmte Gabe von Antioxidantien auf Ihren Körper auswirken.